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FAIR Konferenz 2011 - Sprecher

Auch für die FAIR Konferenz 2011 konnten wir namhafte Sprecher verpflichten. Hier finden Sie einen Überblick über die Sprecher und ihre Präsentationen. Für den Zeitplan der Konferenz besuchen Sie bitte die Übersichtsseite.

 

Daniel C. Peterson

Daniel C. Peterson wurde in Südkalifornien geboren, machte seinen Bachelor an der BYU in Griechisch und Philosophie, lehrte mehrere Jahre in Jerusalem und Kairo, promovierte in orientalischen Sprachen und Kulturen an der University of California in Los Angeles (UCLA). Dr. Peterson ist Professor für Islamische Studien und Arabisch an der BYU, Vorstandsmitglied und Stellvertretender Leiter des Instituts für das Studium und die Erhaltung Alter Religiöser Texte der BYU, die u.a. eine digitalisierte Version der Rollen vom Toten Meer herausgebracht hat, elektronisch Dokumente wiederherstellt, die in den Ruinen des Herkulaneum in Petra gefunden wurde und unter anderem mit der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek in Rom zusammenarbeitet. Er ist der Leiter der dreiteiligen Middle Eastern Texts der BYU, die nicht nur die Serie "Islamic Translation" herausgibt, sondern auch zwei verwandte Serien: Griechisch-Arabische Wissenschaften und Philosophie und Ostchristliche Texte. In diesen Serien werden zweisprachige Ausgaben von klassischen Werken der mittelalterlichen arabischen und persischen Medizin und Wissenschaft, frühkoptische, syrische und christlich-arabische Literatur herausgegeben. Diese Serien werden von der  University of Chicago Press vertrieben. Er ist der Autor einiger Bücher und unzähliger Artikel über islamische und HLT Themen. Sein neuestes Buch ist eine Biographie des Propheten Mohammed (Eerdmans, 2007). Dr. Peterson diente in der Zürich-Schweiz Mission und war beinahe acht Jahre im Evangeliumslehre Kommittee der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Derzeit dient er in seiner Heimatgemeinde als Lehrer in der Sonntagsschule. Er war Vorsitzender des Kuratoriums der Foundation for Ancient Research and Mormon Studies (FARMS) und ist Chefredakteur des FARMS Review of Books. Dr. Peterson ist mit Deborah Peterson (Stephens) aus Lakewood, Colorado verheiratet. Sie haben drei Söhne.

Vortrag: Der Islam aus mormonischer Sicht.
Präsident Monson hat uns aufgefordert, für die Öffnung der Länder zu beten, in denen noch keine Missionsarbeit erlaubt ist. Das sind heute überwiegend islamische Länder. Den Islam zu begreifen ist für den in Zukunft zu erwartenden Dialog unerlässlich.


 

Gerd Skibbe

Gerd Skibbe, Buchautor, ist 80 Jahre alt und verheiratet, hat zwei Söhne, acht Enkel, fünf Urenkel und war 40 Jahre in der Binnenfischerei tätig, als Mitglied einer Genossenschaft, Fangleiter und Fischereiingenieur.

Politisch aktiv seit 1989, Mitglied des Kreisvorstandes Neubrandenburg der CDU 1990 – 2005, im Kreisvorstand der Europa-Union und Ratsherr 1990-98 Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage seit 1939, dabei seit 1946 ununterbrochen aktiv in verschiedenen ehrenamtlichen Berufungen: z.B. als Sonntagschullehrer, Zweigpräsident, Tempelarbeiter, Hoher Rat …

Die Titel der von ihm veröffentlichten Bücher lauten:
„Schritte durch zwei Diktaturen“, „Tollensefischer im Wandel der Zeit“ und „Allahs Söhne“.
 

Vortrag: Die konstantinische Wende und der Abfall vom Glauben.
Um das Verhältnis von Mormonen zum traditionellen Christen zu verstehen, ist es wichtig zu sehen, wo die Diskrepanzen angefangen haben. Sie haben nicht in der Bibel begonnen, sondern bei Kaiser Konstantin. Wie wurde aus dem friedliebenden Frühchristentum eine staatstragende, repressive Macht?


 

Johann A. Wondra

Dr. Johann A. Wondra promovierte an der Universität Wien. Seit 1961 arbeitete er am Wiener Burgtheater, wo er als 

Künstlerischer Generalsekretär. Er ist Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse und des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.

Er war unter den Ersten, die in die Internationale Mission berufen wurden, damit beauftragt, zu erkunden, ob und wie in den damals kommunisten Ländern Osteuropas Missionsarbeit betrieben werden könnte, er war der erste Präsident des Pfahles Wien-Österreich, Regionalrepräsentant, Präsident des Frankfurttempels, Missionspräsident der Mission Wien-Süd, die das ehemalige Jugoslawien umschloß. Elf Jahre diente er als Gebietssiebziger in Osteuropa und Zentraleuropa, zwei Jahre davon als Zweiter Ratgeber in der Gebiestpräsidentschaft. Seit 30. April sind er uns seine Frau als Missionare mit dem besonderen Auftrag berufen, den Aufbau der Kirche in Bosnien und Herzegovina, Montenegro, Kosovo und Mazedonien voranzutreiben.

Vortrag: Das Werk des Herrn in den ehemals kommunistischen Ländern – persönliche Erlebnisse.
Die Kirche hat den aus dem neutralen Österreich stammenden Johann Wondra ebenso wie den Schweizer Hans Ringger ausersehen, in den Ländern des Ostblocks den Weg für die Verkündigung des Evangeliums und die Errichtung der Kirche zu bereiten. Der Vortrag vermittelt uns intime Einblicke in die Geschehnisse im Osten Europas vor dem Fall des Eisernen Vorhangs.


 

Rene Krywult

Rene Krywult ist seit über einem Jahrzehnt Mitglied von FAIR und maßgeblich an der Gründung der deutschsprachigen Gruppe beteiligt. Er ist Software Developer und Projektleiter und entwickelt derzeit Business Intelligence Anwendungen für die Markets & Investment Banking Division der Unicredit Group. Er ist mit Gabriele Krywult verheiratet, und hat vier Kinder. Seine erste Veröffentlichung war "Mormon Deification Compared to Orthodox Christian Theosis" (Mormonische Vergöttlichungslehre im Vergleich zur Orthodoxen Christlichen Theosis) im Magazin Spirituality in East and West des Dialog Center International, eines protestantischen Netzwerks von Organisationen, die der Erforschung von Neureligiösen Bewegungen und der Betreuung ehemaliger Angehöriger solcher Bewegungen gewidmet ist. Weitere Artikel auf der FAIR Website folgten.

 Kaum ein Thema polarisiert in Diskussionen zwischen Christen verschiedener Glaubensgemeinschaften so sehr, wie "Gnade". Manche Protestanten werfen den Mormonen sogar vor, den Begriff ausgehöhlt und sinnentleert zu haben. In seinem Vortrag beleuchtet Bruder Krywult dieses im Erlösungsdenken aller christlichen Konfessionen so bedeutsame Konzept der Gnade aus verschiedenen Blickwinkeln.

Vortrag: Gnade - ein Wort ohne Bedeutung?
Gnade ist ein Thema, das oft zu Diskussionen zwischen Mormonen und anderen Christen führt. Oft wird der Kirche vorgeworfen, dass die Mormonen keine Christen im eigentlichen Sinne seien, weil Gnade in ihrer Theologie gar keine Bedeutung habe. Wie unterscheiden sich die Sprachen und die Konzepte rund um Gnade in den christlichen Traditionen, und wo sind die Gemeinsamkeiten?


 

Ronan James Head

Ronan James Head wuchs in  Malvern, England, auf. Er absolvierte sein Studium mit Auszeichnung an der University of Birmingham, erhielt seinen Master's Degree Orientalistik an der University of Oxford. Vor kurzem promovierte er in Studien des Nahen Ostens an der Johns Hopkins University. Er ist Co-Vorsitzender der European Mormon Studies Association, dient als International Editor derZeitschrift Dialogue: A Journal of Mormon Thought, ist Research Associate von BYU Studies und schreibt im Mormonen-Blog By Common Consent. Ronan unterrichtet Theologie an einer Privatschule für Knaben in Entgland und ist ein Visiting Research Fellow am  Maxwell Institute der BYU.

Vortrag: Imkerei im Alten Orient und bei den Jarediten.
Deseret, die Honigbiene, ein Motiv aus dem Buch Ether, haben die Mormonenpioniere sogar übernommen und zu ihrem Wappentier gemacht. Diese Erwähnung von Imkerei im alten Orient wird oft als angeblicher Anachronismus gegen das Buch Mormon angeführt. Ronan Head erklärt den aktellen wissenschaftlichen Stand.

 

Scott Gordon

Scott Gordon ist der Präsident der Foundation for Apologetic Information and Research. Er ist Dekan für Business, Technology, Family and Consumer Sciences am Shasta College in Redding, California. Er hat einen MBA von der Brigham Young University und ein Undergraduate Degree in Organizational Communications. Er ist mit Sheri Farnsworth Gordon verheiratet, und hat fünf Kinder. Er ist Co-Autor einer "Survey of Clergy Opinion on Mormonism" (Umfrage zur Meinung von Geistlichen über den Mormonismus) und einiger Artikel auf der FAIR Website. Als Präsident ist Scott dafür verantwortlich, die jährliche (englische) FAIR Konferenz zu organisieren. Er ist auch der Pressesprecher für FAIR. Er wurde in verschiedenen (US) nationalen Zeitungen und Zeitschriften zitiert und von nationalen Radiosendern (US) als Gast und Interviewpartner eingeladen.

 
Vortrag: Das mormonische Image-Problem.
Wie werden wir wahrgenommen? Warum werden wir oft so anders wahrgenommen, als wir uns selbst sehen? Was kann man dagegen tun?

Apologetik hat zwei Bereiche: Mitgliedern helfen, dass sie sich von Angriffen gegen die Kirche nicht ihr Zeugnis rauben lassen, und dafür sorgen, dass Untersucher nicht von schlechten Meinungen und Angriffen von der Kirche abgehalten werden. Das mormonische Imageproblem zu bekämpfen, ist so gesehen der Kern der Apologetik. Präsident Gordon zeigt Diskrepanzen und Lösungsansätze auf.


 

Peter Wöllauer

Peter Wöllauer (Dr. phil, Universität Innsbruck) hat Chemie studiert und arbeitet heute als freier Journalist, Übersetzer und Autor in Neustadt an der Donau, Niederbayern. Er interessiert sich schon seit Jahren für erkenntnistheoretische Probleme und hat sich seit seiner Studienzeit mit einschlägigen Philosophen beschäftigt. Als Gründungsmitglied der deutschen FAIR ist er als Newsletterredakteur und Übersetzer aktiv. Gemeinsam mit seiner Frau Elvira hat er sieben Kinder. In der Kirche diente er als Vollzeitmissionar in der Hamburgmission, als Zweigpräsident und in allen Führungsämtern auf Gemeindeebene sowie als Hoher Rat und Pfahlbeauftragter für Öffentlichkeitsarbeit.

Vortrag: Die Schwierigkeit des Übersetzens, besonders im Hinblick auf heilige Schriften.
Oft werden heilige Schriften, besonders die Bibel, in naiver Weise wörtlich genommen. Bruder Wöllauer macht in seinem Vortrag deutlich, wie vielschichtig und mehrdeutig Texte generell sind. Plakative Beispiele illustrieren Fehleinschätzungen und Unsicherheiten beim Übersetzen. Besonders bei so starken kulturellen Unterschieden wie der aus dem nahen Osten stammenden Bibel und der modernen europäisch geprägten Kultur des Westens kommt es sehr leicht zu Missverständnissen.

 

FAIR ist weder im Besitz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, noch von ihr kontrolliert oder an sie angeschlossen. Alle Untersuchungsergebnisse und Meinungen, die auf dieser Site angeboten werden, sind in der alleinigen Verantwortung von FAIR und sollten nicht als offizielle Aussagen über die Lehre, den Glauben oder die Glaubenspraxis der Heiligen der Letzten Tage interpretiert werden.

 

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Last Updated Febuary 13, 2011
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