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Den „Schwarzen Mythos“ zerstreuenvon Renee Olson Zuerst will ich meinem Vater dafür danken, dass er heute mit mir hier ist. Zusammen mit meinem Vater als dem ranghöchsten schwarzen Priestertumsträger, und mir als der Parade-Schwarzen von FAIR, entbinden wir Sie alle von Ihrer weißen Schuld und sagen zu Ihnen: „Seien Sie geheilt“. Jetzt lassen Sie uns reden. Zwei der wichtigsten Bereiche, mit denen wir als Apologeten uns beschäftigen, sind der „Same Kains“ und „Schwarze und das Priestertum“. Ich werde über beide Angelegenheiten sprechen. Nun, ich weiß, dass dies große Angelegenheiten sind, die Antimormonen verwenden, weil ich sie selbst verwendete, als ich eine Antimormonin war. Ich dachte, dass keine sich selbst achtende schwarze Person bei vollem Verstand jemals daran denken würde, in eine rassistische Kirche einzutreten, wenn sie nur die Wahrheit ... oder wenigstens die Wahrheit kannten, wie ich sie kannte. Mein Leben vor dem MormonismusWie viele von Ihnen aus der FAIR Liste wissen, begann ich als Antimormonin. Ich wurde eine Antimormonin, weil meine besten Freunde, die gerade auf der anderen Straßenseite lebten und Katholik waren, plötzlich Mormonen wurden. Anstatt also in die Messe zu gehen, wollten sie jetzt, dass ich zur Heimgestaltung kam. Ich ging zu meinem Pfarrer und fragte, ob meine Kirche irgendeine Information über die Mormonen hatte, weil ich nichts über sie wusste. Natürlich forderte er mich auf, ihnen fern zu bleiben, weil Mormonen ihre Leute indoktrinieren, zu glauben, dass nur sie die richtige Kirche auf der Erde seien und man nur durch sie in den Himmel kommen könne. Mensch, ist das nicht das, was ich als Mitglied der Southern Baptists gelehrt wurde? Stellen Sie sich das vor! Dann erfuhr ich, dass zwei Männer von der Heimatmission in Atlanta in meine Kirche kamen. Sie würden zwei Workshops machen; einen über Mormonismus und den anderen über Zeugen Jehovas. Können Sie erraten, welchen ich wählte? Natürlich ging ich zum Workshop über Mormonismus. Nach diesem zweitägigen Seminar wurde mir gesagt, dass ich ein Zertifikat verdienen konnte, das mich zu einem „Laienfreiwilligen,“ machen würde, einem Sachverständigen über diese Glaubensgemeinschaft. Also nahm ich die Gelegenheit wahr, in der festen Absicht zu erfahren, was ich alles tun konnte, um zu helfen, meine Freunde aus dem Mormonismus heraus zu bekommen. Der langen Rede kurzer Sinn: Nachdem ich meine „Berufung“ sechs Jahre lang innegehabt hatte, verbrachte ich noch zehn Jahre in der „Wüste“ oder „Wildnis“ des Lebens, wo mein Stolz völlig zu nichts zerbrochen wurde, bis der Meister meinte, dass ich genug erweicht worden war, und bereit war, für seine Zwecke verwendet zu werden. Jetzt bin ich auf der anderen Seite und merke nun, wer die Gehirnwäsche machte. Wenn irgendjemand wünscht, die ganze Geschichte mit all ihren blutigen Details zu hören, kontaktieren Sie mich später. Mormonische MythenIch will einige der Mythen erörtern, die die Kirche umgeben. Ich bin sicher, dass wir alle gehört haben, dass Schwarze nicht tapfer in der Präexistenz kämpften (ich lehrte das oft). Ich habe auch gehört, dass die Nachkommen von Noahs Sohn Ham das Priestertum nicht erhalten würde, weil Ham eine schwarze Ägypterin geheiratet hatte, was außerhalb der genehmigten Abstammungslinie war. Ein anderer Mythos, den ich gehört habe, ist, dass Egyptus eine matriarchalische Linie wollte, anstatt den Mann als Patriarch zu ehren, und wegen dieses Fehlers wurde ihrem Volk das Priestertum vorenthalten. Es gibt auch den Mythos, daß Schwarze intellektuell nicht so hochstehend seien. An diesem letzten nehme ich wirklich Anstoß! Die Tatsache, dass ich in die Kirche eingetreten bin, macht mich allen unseren Kritikern intellektuell überlegen - inklusive der Weißen! Mag noch irgendjemand der Liste andere Mythen hinzufügen? In ihrem Buch „Mormon America“ zitiert Ehepaar Ostling Brigham Young, der die Nachkommen Kains folgendermaßen charakterisiert: „schwarz, unbeholfen, reizlos, unangenehm und niedrig in ihren Gewohnheiten, wild und scheinbar von beinahe allen die Segnungen der Intelligenz beraubt, mit denen im Allgemeinen die Menschheit ausgestattet ist“.[1] und dies sind unsere guten Seiten! Aber ich schwöre, dass dies nur geschieht, wenn wir ärgerlich sind! Ostling sagt, Brigham Young gab an, dass das auf Kain gelegte biblische „Zeichen“ Gottes „die flache Nase und schwarze Haut“ war. Ich fühle mich beleidigt! Ich habe eine europäische Nase, nicht eine schwarze. Und nebenbei, eines würde ich wirklich gerne wissen: wenn ein Tropfen Schwarzen Bluts jemanden zu einem afrikanischen Amerikaner macht, macht mich ein Tropfen Weißen Bluts zu einem weißen Europäer? Ich habe guten Grund, zu fragen ..., ich bin über 35% weiß! OK. Ich denke, dass wir alle die Wahrheit dieser Erklärungen über Schwarze kennen, oder besser: den Mangel an Wahrheit. Ich bin sicher, dass es niemanden hier gibt, der denkt, dass eine schwarze Person automatisch intellektuell untergeordnet ist, nur weil sie schwarz ist. Bevor ich fortfahre, diese Behauptungen zu beantworten, will ich etwas mehr von anderen Propheten/Aposteln zitieren, um uns zu helfen, zu verstehen, wie wild dies alles ist. Wäre es nur eine Person gewesen, die sowas sagt, hätte die Kirche damit ziemlich leicht umgehen können. Aber was tun Sie, wenn es eine Generalautorität wie Mark E. Petersen ist? Elder Petersen sagte in seiner Rede „Rassenprobleme, wie sie die Kirche beeinflussen“: Gibt es irgendeinen Grund, zu denken, dass dieselben Prinzipien von Belohnungen und Strafen nicht für uns und unsere Taten in der präexistenten Welt galten, wie sie auch nachher zutreffen? Gibt es denn einen Grund, warum die Art der Geburt, die wir in diesem Leben erhalten, nicht im Zusammenhang mit unserer Würdigkeit oder deren Mangel im Vorirdischen Dasein steht? Wir müssen die Gerechtigkeit Gott akzeptieren. Er ist allen gegenüber fair. Er ist kein Anseher der Personen. Er wird uns zumessen, entsprechend dem, was wir verdienen. Wenn wir das in Erinnerung behalten, wie können wir anders rechtfertigen, daß einige der Kinder Gottes im tiefsten Afrika geboren sind, andere im Flut geplagten China oder unter den verhungernden Massen Indiens, während andere von uns hier in den Vereinigten Staaten geboren wurden? Tja, Mann, ich nehme an, dass ich zumindest dafür dankbar sein sollte, dass der Himmlische Vater in seiner unendlichen Güte mir wenigstens erlaubt hat, in den Vereinigten Staaten geboren zu sein! Ich lege Ihnen, Brüdern und Schwestern vor, dass uns himmlischer Vater nicht dadurch bestrafte, dass er uns schwarze Haut gab, und dass niemanden dadurch bevorzugt, dass er einigen erlaubte, hier geboren zu werden, während andere Menschen andere Umstände dulden. Bemerken Sie, dass ich keine schlechten oder bösen Umstände sagte, sondern einfach andere. Aber lassen Sie uns weiter machen, weil ich denke, um das Priestertumsverbot zu verstehen, müssen wir die vorherrschenden Einstellungen der damaligen Zeit verstehen. Ältester Petersen redet weiters darüber, wie der Herr die Rassen trennte, und dass wir sie nicht hätte zusammen bringen sollen. Er wiederholt weiters die Einstellung der Kirche zu Mischehen, indem er sagt:
(Ich frage mich, wie viele Leute in diesem Publikum ihre Ahnenforschung getan haben, nur um festzustellen, dass sie irgendwo einen schwarzen Verwandten haben. Hmmm ...) Oh, und wenn wir schon von Mischehen sprechen: Brigham Young sagte:
Erzählen wir meinem weißen Mann nichts davon! Und wir sollten das mit Sicherheit nicht dem Vater meiner Kinder sagen - er ist auch weiß! Nun, da wir von Brigham Young gehört haben, lassen Sie uns von jemandem neuzeitlicheren, wie Bruce R. McConkie, hören. In seinem wunderbaren Buch „Mormon Doctrine“ lesen wir:
Hier trifft Elder McConkie sowohl den Fluch als auch die Tatsache, das die Rassen sich nicht mischen sollten. Zur Zeit, als diese beiden Ältesten diese Dinge schrieben, waren sie schon ins Kollegium der Zwölf berufen worden, so dass wir nicht sagen können, dass sie es nicht besser wussten. Lassen Sie mich Sie jedoch eines fragen: Spricht ein Apostel des Herrn für die ganze Kirche? Nein. Nur der Prophet kann das tun. Leider hat das Generalautoritäten nicht davon abgehalten, schädliche Bemerkungen zu machen. Ein weiteres Unglück ist, dass das sowohl Laien als auch unsere Kritiker entweder nicht wissen oder nicht interessiert. Die Erklärungen wurden von jemandem „mit Autorität“ gemacht, den wir alle als „Propheten, Seher und Offenbarer“ unterstützen. Wie man mit dem Vorwurf des Rassismus umgehtWas sollen wir tun, wenn jemand den Vorwurf gegen unsere Kirchenführer, vergangene oder gegenwärtige, macht, Rassisten zu sein? Stimmen Sie ihm zu – er erwartet das sicher nicht! Aber durch diese Zustimmung hören all die „Argumente“ mit ihnen auf, und Sie können beginnen, sie wirklich zu belehren. Wenn Sie nicht einverstanden sind und versuchen, die Kirche zu verteidigen, kämpfen Sie einen aussichtslosen Kampf. Unsere Kirchenführer haben mehr als genug vernichtende Bemerkungen gemacht, um unseren Kritikern all die Munition zu geben, die sie brauchen, um die Kirche wegen Rassismus anzuklagen. Nun, da wir dem zugestimmt haben, dass es einen echten Grund dafür gibt, die Kirche wegen Rassismus anzuklagen, wie gehen wir damit um? Nun, ich denke, dass wir verstehen müssen, dass unsere Kirchenführer menschlich sind. Tatsächlich sind sie zuerst Menschen und erst an zweiter Stelle Apostel. Als Menschen und Kinder ihres himmlischen Vaters sind sie berechtigt, ihre eigenen Gedanken, Meinungen und Gefühlen zu haben, wie jeder andere auch. Nur, weil man zum Kollegium der Zwölf ordiniert ist, heißt das noch nicht, dass der Himmlische Vater ihnen ganz plötzlich all seine Weisheit und sein Wissen mitteilt! Ich denke, dass wir von der Prämisse ausgehen müssen, dass keine Generalautorität absichtlich irgendetwas tun oder sagen würde, um der Sache Christi absichtlich zu schaden. Nun, bevor ich weitergehe, muss ich etwas hinzufügen. Es ist ein Lieblingszitat von mir. Nach der Offenbarung von 1978 schrieb Elder McConkie, „Negride Mitglieder der Kirche können jetzt missionarischen Dienst durchführen und sollten die Lasten des Königreichs mit allen anderen Mitgliedern der Kirche tragen“. Nun, wer dachte er, trug zuvor die größere Last? Hallo! Es sind nicht nur Generalautoritäten, die schädliche Bemerkungen gemacht haben oder Bücher geschrieben haben, die weniger als herausragend waren, sondern auch Laien haben sich hier eingebracht. Zum Beispiel das Buch „Die Kirche und der Neger“ von John Lund ist kein Buch, das ich empfehlen würde. Er erhält den Mythos nicht nur aufrecht, dass Schwarze nicht tapfer in der Präexistenz sind, sondern geht auch offensichtlich daneben, indem es sagt, dass jeder Weiße, der einen Neger heiratet und Kinder mit ihm hat, seine Krone im Himmel wie auch eine ganze „Nation von Priestertumsträgern“ verliert. Bücher wie dies sind veraltet und auf sollten nicht mehr zitiert werden. Ja, es gibt ein paar richtige Information; aber das Buch ist insgesamt veraltet. Tatsächlich würde ich wagen zu sagen, dass außer der Heiligen Schrift alles, das vor 1978 über Schwarze spricht, vermieden werden sollte. Dies ist, warum wir heute einen Lebenden Propheten auf Erden haben. Als moderne Heilige haben wir aktuellste Information verfügbar. Sogar Elder McConkie sagte, wir sollten alles vergessen, was davor gesagt worden war, weil der Herr jetzt den Menschen neues Licht offenbart habe. Wir müssen ihm dafür Anerkennung zollen. Seine Ansichten vor der Aufhebung des Verbotes mögen rassistisch ausgesehen haben, aber seine Einstellung waren auf dem richtigen Kurs für einen Apostel des Herrn. Ganz gleich wie wir als Personen über etwas fühlen können, wenn der Herr spricht, wird erwartet, dass wir zuhören, was bedeutet, unser Denken in eine Linie mit dem des Herrn zu bringen. Das PriestertumsverbotWarum gab es dieses Verbot? Die offizielle Erklärung der Kirche ist, „wir wissen es nicht“. Jedoch sagten wir nicht, dass der Herr das Verbot einführte. Tatsächlich gibt es nirgends in der Heiligen Schrift eine Stelle, die sagt, dass der Herr Schwarzen verbot, das Priestertum zu tragen. Wir wissen, dass er das Verbot erlaubte, weil er es nicht verhinderte. Er hätte jederzeit mit seinem Diener Joseph Smith oder jedem von dessen Nachfolgern darüber sprechen können. Er tat es nicht. Aber er sprach auch nicht dagegen, als das Priestertum auf Elia Abel übertragen wurde. Nun wurde behauptet (wieder anderer Mythos), dass Elia das Priestertum übertragen worden war, weil er ein lichthäutiger schwarzer Mann war und man ihn für einen Weißen hielt. Aber als herausgefunden wurde, dass Elia in der Tat ein schwarzer Mann war, wurde er seines Priestertums beraubt. Berrett sagt, dass er „ein Achtel Neger und von heller Farbe“ war.[4] Dieser Mythos, wie mein Vater bestätigt, ist nicht wahr. Elia starb sowohl als ganzer Priestertumsträger als auch als treues Mitglied der Kirche. Was können wir logisch daraus schließen? Nur dass der Herr vom Verbot wusste, aber nichts tat, um es zu verhindern. Warum, das weiß nur er. Aber nach viel Gebet und vielen Gesprächen mit Gott denke ich, dass ich eine Antwort haben könnte. Bitte beachten Sie, dies ist „Evangelium nach Renée“. Dies ist nicht etwas, das irgendeine Generalautorität gesagt hat, sodass ich volle Verantwortung für meine Gedanken übernehme. Und als ein Schwarze HLT hat diese Erklärung mir mehr als jede andere geholfen ... Der Herr hat oft versucht, sich seinen Leuten kund zu tun. Seit dem Anfang unserer Welt glaube ich, dass sein größter Wunsch für alle seiner Kindern ist, dass sie es zu ihm zurück schaffen. Aber als wir in diese Welt kamen, wurde uns Entscheidungsfreiheit gegeben. Und so traurig das ist, nicht alle Kinder des Himmlischen Vaters haben ihre Entscheidungsfreiheit weise benutzt. Christus selbst hatte mit viel Widerstand zu tun. Die Apostel hatten mit Widerstand zu tun. Christen hatten immer mit Widerstand zu tun. Gott hatte schließlich genug, und als der letzte Priestertumsträger starb, war’s das! Kein Priestertum mehr auf der Erde ... bis die Kirche wiederhergestellt wurde. Wir sagen nicht, dass es keine Gläubigen an Christus mehr gab; es gab sie – es hat sie immer gegeben. Aber ein Anhänger zu sein und das Priestertum zu haben, sind zwei ganz verschiedene Dinge! Das Priestertum fehlte jetzt. Warum der Herr beschloss, all diese Jahre zu warten, die Kirche wiederherzustellen, weiß ich nicht. Aber er tat es, und nun, da er bereit war, die Kirche wiederherzustellen, musste er noch immer mit den Problem der damaligen Zeit um gehen. Sklaverei war noch nicht abgeschafft worden. So arbeitete der Himmlische Vater darum herum. Er ging mit seinen Plänen voran, seine Kirche wieder zu reorganisieren. Erinnern Sie sich daran, dass dies das letzte Mal war, dass er dies vor dem Zweiten Kommen Christus auf unserer Erde tat. Die Schwarzen hatten seit Jahren zu Gott gebetet. Sie waren schon ein erprobtes und bewährtes Volk. Sie waren treu inmitten von Nöten. Sie hatten Sklaverei überlebt; sie hatten die Sklavenherrn überlebt, sie hatten die Peitsche, die Prügel, die Hinrichtungen, den Verkauf ihrer Kinder überlebt. Der Himmlische Vater wusste, dass er auf sie zählen konnte. Obwohl er also das Priestertumsverbot nicht verordnet hatte, verwendete er es, um seine Zwecke zu fördern. Sicherlich enttäuschten ihn die Leute, die ihn durch ihre Tage der Sklaverei angerufen hatten, nicht. Als sie den Ruf des Evangeliums hörten, antworteten sie. Heilige wie Jane Elizabeth Manning James, Elia Abel, Green Flake, Hark Lay und Samuel Chambers waren unter jenen, die die die Botschaft des Evangeliums hörten und antworteten. Und seitdem haben Schwarze fortgefahren, seinen Ruf zu hören und auf seine Stimme zu antworten. Der Fluch KainsBrüder, und Schwestern, schwarze Haut ist kein Fluch. Der Fluch Kains war ewige Trennung von Gott. Der Fluch war, nie zurück in die Gegenwart des Vaters zu dürfen. Der Fluch war, zu wissen, dass er (Kain) der falschen Stimme zugehört und seine irdische Mission verfehlt hatte. Das war der Fluch, nicht die Haut. Die dunkle Haut wurde als Schutz gegeben. Wie mein Vater mich so wunderbar gelehrt hat, ist schwarze Haut kein Fluch, es ist eine Berufung. Ich denke gerne, dass ich in der Präexistenz, als mir gesagt wurde, dass ich die Gelegenheit erhalten würde, zur Erde zu kommen, ich diese Hautfarbe wählte, genau so, wie mir gesagt wird, dass ich meine Eltern wählte (obwohl ich dieser Sache nicht so sicher bin). Mein Vater und ich sind der Meinung, dass wir für unsere schwarze Haut ziemlich eingenommen sind, und hoffen fest, dass wir sie mit uns ins nächste Leben bringen. Schließlich sorgen wir dafür, dass schwarz gut aussieht! Ich habe hier ein Gedicht von Margaret Blair Young. Es heißt „Er schenkte uns unsere Rasse“. Obwohl Schwester Young weiß ist, denke ich, dass ihr Gedicht unsere Gefühle sehr gut beschreibt.
Das gibt Ihnen den Wunsch, schwarz zu sein, nicht wahr? Vorwärts gehenIch möchte weiter zu einigen anderen Angelegenheiten übergehen, wenn ich kann, bevor meine Zeit abläuft. Wie können wir als Kirche die Barrieren niederreißen und das Werk des Herrn voranbringen? Nun, zuallererst können wir beginnen, Achtung vor einander zu zeigen. Damit meine ich, Achtung vor des anderen Kultur, Sprache, Riten, Sitten, usw. Schwarze Kultur ist nicht weiße Kultur. Schwarze Musik, besser bekannt als Gospelmusik, ist nicht weiße Musik, besser bekannt als zeitgenössische christliche Musik. Wenn Schwarze in diese Kirche eintreten, haben sie oft (nicht immer, aber oft) eine große Anpassung vor sich. Wann war das letzte Mal, als Sie einen guten schwarzen Gospelgesang in ihrer Gemeinde hörten? Vor einigen Jahren sagte mir eine ältere Missionarin tatsächlich, dass wir keine schwarze Musik in der Kirche haben können, weil schwarze Musik nicht ehrfürchtig ist! Entschuldigen Sie!? Jemandem zu sagen, die Musik seiner Kultur sei nicht ehrfürchtig vor Gott, ist kein guter Anfang, noch zeigt es Achtung vor der Kultur dieser Person. Wie viele von Ihnen haben schon einmal von Soul Saints gehört? Dies ist eine HLT Gruppe, die die Hymnen der Kirche mit ein bisschen Rhythmus singt. Etwas anderes, das wir tun können, ist, unsere Herzen und unser Verstand für Leute aus anderen Kulturen und Glaubensgemeinschaften zu öffnen. Ich rede nicht nur über Schwarze, sondern über jeden! Ich wurde dazu gebracht, aufzuhören, zu versuchen, die Kirche zu zerstören, und ich wurde dann in die Herde gebracht, weil jemand wagte, mich kennen zu lernen, sich mit mir anzufreunden, mich zu verstehen und, was am wichtigsten war, mich zu akzeptieren, wo ich war, wer ich war, ohne mich oder meine damaligen Überzeugungen zu verurteilten. Wir müssen offen bleiben und dem Geist mehr zuhören und dann bereit sein, der sanften, leisen Stimme zu folgen. Es gibt immer noch viele alten Traditionen und Mythen, die in den Häusern von Kirchenmitgliedern während des Familienheimabends gelehrt werden. Und, obwohl viele von Ihnen hier heute wahrscheinlich sagen würden, dass Sie kein Problem mit Rassismus oder Leuten von anderen Kulturen haben, fragen Sie sich selbst, wie Sie fühlen würden, wenn Ihr Sohn oder Ihre Tochter heimkäme, und Ihnen sagen würde, dass sie sich in jemanden verliebt hätten, der afrikanisch-amerikanischer oder chinesisch-amerikanischer Abstammung wäre, oder aus irgendeiner anderen Kultur oder ethnischen Gruppe, die sie weniger wünschenswert empfinden. Wäre das noch immer in Ordnung? Natürlich, wenn Sie sich gerade sagten: „Ich finde keine Gruppe 'weniger Wünschenswert’,“ dann herzlichen Glückwünschen, Sie sind wahrscheinlich auf dem richtigen Weg, Teil der Lösung zu sein. Wenn Sie jedoch dasaßen und tatsächlich darüber nachdenken mussten, dann müssen Sie vielleicht mit sich selbst beginnen und Ihre eigenen Gefühle wirklich prüfen, bevor Sie anderen zu helfen versuchen. Bitten Sie den himmlischen Vater darum, Ihnen zu zeigen, wo Ihre Schwierigkeiten sind, und Ihnen zu helfen, mit ihnen umzugehen. Und helfen Sie dann Ihren Brüdern und Schwestern. Wie können wir Rassenbarrieren fallen lassen und zusammenkommen? Der schnellste und leichteste Weg, von dem ich weiß, ist darüber hinwegzukommen! Erkennen Sie, dass wir alles Kinder Gottes sind, und er liebt uns alle gleich. Als ich bei der Nauvoo-Tempelweihe arbeitete, erkannte ich auf eine sehr wirkliche Weise, wie der Himmlische Vater mein kleines unbedeutendes Ich liebt, gerade so, wie er den Propheten oder jeden Apostel liebt. Er achtete auf wundersame Weise auf mich und gab mir wundersame sofortige Antworten auf meine Gebete. Wie hat man mit einer schwarze Person Gemeinschaft? Gute Frage, denn sie alle wissen, dass wir diese „schwarze Einstellung“ nicht in einem Herzschlag vertreiben können, nicht wahr? Hören Sie auf, sich vor einer Farbe zu fürchten! Merken Sie, dass es eine Person unter dieser Hautfarbe gibt. Eine Person gerade wie Sie mit Ängsten, Hoffnungen, Träumen und Angelegenheiten. Wir haben alle Probleme. Das Beste, was Sie tun können, wenn Sie eine schwarze Person oder irgendjemanden sehen, der zum ersten Mal in ihrer Gemeinde ist, das ist hinzugehen und sich vorzustellen. Fragen sie, ob sie Hilfe brauchen, jemandem suchen, Sie ihnen helfen können, irgendetwas zu finden. Ich bin in einigen Gemeinden gewesen, die so freundlich waren, dass ich mich fühlte, wie zu Hause. Ich besuchte eine Gemeinde für Taube in Salt Lake City an einem Fast- und Zeugnissonntag. Man kümmerte sich dort in einer Weise um mich, dass ich mich so zuhause fühlte, dass ich mich wohlfühlte, mein Zeugnis zu geben und mich sogar freiwillig meldete, in der FHV das Schlussgebet zu sprechen. Jene Schwestern brachten mich dazu, mich total zu Hause zu fühlen. Das ist die Art, wie es überall sein sollte. Als ich zu Hause in Fort Madison, Iowa, zurück war, brachte ich meine Großmutter mit mir zur Enrichment Night. Es war ihr erstes Mal in einem Gemeindehaus der HLT Kirche, obwohl sie sich in einem Gebäude der Gemeinschaft Christi treffen. Sie kochte sogar ein Gericht für das Dinner. Es war Ehrfurcht gebietend! Obwohl diese Gemeinde nie zuvor eine schwarze Person dort hatten, sorgten jene Schwestern dafür, dass sich meine Großmutter willkommen. Sie redeten mit ihr, und sie lernte alle kennen. Als Sonntag herumrollte, forderte ich sie auf, mit mir in die Kirche zu kommen. Sie kam. Warum? Weil jene Schwestern sie dazu brachten, wiederkommen zu wollen. Als wir in die Kirche kamen, kannten die Schwestern sie schon, die die Woche davor zur Enrichment Night gekommen waren, waren schnell dabei, auf sie zuzugehen und sie in der Kirche zu begrüßen. Sie blieb alle drei Stunden bei mir und hatte eine wunderbare Zeit, und teilte auch etwas von ihrer Weisheit in der FHV mit. Jetzt ist sie in Kontakt mit den Vollzeitmissionaren gebracht worden und hat sich angeboten, den Schwestern dabei zu helfen, was auch immer sie tun kann. Sehen sie, sie hatte genau so viele Probleme mit der Kirche, wie manche unserer Mitglieder mit Schwarze. Bevor ich überhaupt kam, sagte sie (meine Großmutter) ihrem besten Freund, dass ich kam, und wir würden alle zusammen durch den Nauvoo Tempel gehen. Ihr Freund fragte, ob ich schwarz wäre und war völlig erstaunt, als meine Großmutter sagte, ja, ich wäre schwarz und HLT. Ihr Freund (der weiß war) hatte keine Ahnung davon, dass es schwarze Mitglieder der Kirche gab, sogar heute! Dies ist traurig! Es gibt immer noch ein ein paar Leute dort draußen (weiß und schwarz), die noch nicht gehört haben, dass das Verbot aufgehoben worden ist. Es gibt immer noch einige Leute dort draußen, die denken, dass Schwarze nicht in die HLT Kirche eintreten können. Es gibt immer noch einige Leute dort draußen, die denken, dass die HLT Kirche rassistisch ist. Wir kennen die Wahrheit, so dass es an uns ist, proaktiv zu sein und etwas dagegen zu tun. Zuerst beginnen wir zu Hause. Wir vergewissern uns, dass wir selbst dem Standard des Herrn entsprechen; dass unsere Gedanken und Gefühle im Einklang mit den Seinen sind. Dann kümmern wir uns um unsere Familien. Lehren wir am Familienheimabend richtige Prinzipien? Bringen wir unseren Kindern bei, freundlich zu jedem in der Kirche oder der Schule zu sein und jene zu integrieren, die anders sind? Das nächste Mal, wenn eine schwarze Person oder jemand mit anderem Glauben in Ihre Gemeinde kommt, was werden Sie tun? Können Sie einfach zu ihnen unter der Farbe die Person, das Kind Gottes sehen? Können Sie zu ihnen gehen und sich vorstellen und eine helfende Hand anbieten? Können Sie Ihren Verstand und Ihr Herz für Wege öffnen, die anders als Ihre eigenen erscheinen? Können Sie Musik oder Hymnen mit einem Rhythmus hören, an den Sie nicht ganz gewöhnt sind, und es immer noch für ehrfürchtig halten? Sind Sie zugänglich, eine neue Erfahrung mit Leuten zu haben, die Sie nie getroffen haben? Sind Sie bereit, sich zu demütigen und lernfähig zu sein und von jemandem von einer anderen Rasse, einer anderen ethnischen Gruppe oder einem anderen Hintergrund zu lernen? Erkennen Sie, dass wir nicht alle an derselben Stelle in unserem geistlichen Wachstum sind. Es ist nicht wichtig, ob wir weiß sind, schwarz oder was auch immer. Wir müssen alle diese Prüfung des Lebens bestehen. Unsere „Prüfungen“ sind individualisiert, so dass unsere Prüfungen unterschiedlich sein werden. Lassen Sie Rasse nicht mehr ein Stolperstein für Sie in Ihrer eigenen Prüfung sein. [1] Richard Ostling und Joan K. Ostling, Mormon America (San Francisco: Harper Collins, 2000), 100. [2] Ostling und Ostling, Mormon America, 101. [3] Bruce R. McConkie, Mormon Doctrine, 2. Auflage (Salt Lake City: Bookcraft, 1966), 114. [4] William E. Berrett, "The Church and the Negroid People," zitiert in John J. Stewart, Mormonism and the Negro, (Salt Lake City: Bookcraft, 1960). |
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