FAIR, the Foundation for Apologetic
Information and Research
Deutscher Sonder-Newsletter Dezember 2007
Liebe Freunde von FAIR im deutschsprachigen Raum,
Weihnachten, eine Zeit des Friedens und der Eintracht. Eine
Zeit der Liebe und des Gedenkens an den Erretter der Welt, der nicht mit Pomp
und großem Hofstaat angetreten ist, nicht unter den Reichen und Schönen sein
Leben begonnen hat, sondern als Baby in der Futterkrippe. Als "einer von uns".
Zeit seines Lebens ist er als "Mann des Volkes" aufgetreten, obwohl er ein
Nachfahre von Königen und vor allem der Sohn des lebendigen Gottes ist. Er
ging umher und tat Gutes.
Dennoch gab es über ihn viele Gerüchte, zum Teil auch sehr böse. Er wurde ein
Magier genannt, ein Volksverführer, ein Mann, der das Volk Gottes auf Irrwege
und weg von Gott bringen wollte. Man sah in ihm Machtgier und Geltungsdrang.
Und er sagte, dass wir in Bedrängnissen, in Verspottung und falschen
Beschuldigungen geduldig sein sollen, denn auch er, der größte von allen,
wurde bedrängt, verspottet und beschuldigt. Wie können wir Seine Jünger sein,
wenn nicht auch wir dem ausgesetzt sind?
Das Jahr 2007 hat einige Bewegung gebracht. Allein im Dezember sind uns 12
Artikel in deutschsprachigen (Print-) Medien zugekommen, die die Kirche und
ihre Mitglieder erwähnt haben, ein paar freundliche, ein paar neutral und ein
paar, die man nur als antimormonische Hetze bezeichnen kann. Im Amerikanischen
Raum ist ein Film entstanden (und an den Kinokassen gefloppt), der mit teils
hochkarätigen Schauspielern versuchte, ein sehr negatives Bild der Kirche zu
zeichnen. Ein Mormone ist ein aussichtsreicher Präsidentschaftskandidat in den
Vereinigten Staaten von Amerika, während ein anderer Mormone die
Senatsmehrheit anführt.
In den kommenden Monaten erwarten wir, dass dies sich noch intensivieren wird.
Aber wie es uns auch Christus vorgemacht hat, sollen wir nicht nur falsche
Beschuldigungen erleben, wir sind auch aufgefordert, Stellung zu beziehen, um
das Evangelium voranzubringen. Wer durch die Zeitungen erfährt, die Kirche sei
eine "rassistische Organisation" mit "bizarren Glaubenssätzen", eine
Organisation, wo es "Mitläufer" (so genannte "einfache Mitglieder") und
"Täter" (Bischöfe, Pfahlpräsidenten etc) gibt, der wird nicht sehr offen sein,
wenn die Missionare an seine Tür klopfen.
In Lehre und Bündnisse 123 werden wir dazu aufgefordert, "Leben damit auf [zu]
brauchen und ab [zu] nutzen, daß wir alles Verborgene der Finsternis ans Licht
bringen, wo wir solches erkennen [..] Niemand soll das für eine Kleinigkeit
halten; denn es gibt vieles, was in der Zukunft liegt, was die Heiligen
betrifft und was von dem allen abhängt."
Dies legte auch Elder Ballard in einer Ansprache den Studenten der BYU Hawaii
ans Herz. Wir legen die Pressemitteilung der Kirche darüber diesem Newsletter
bei.
Geschwister, lasst uns das Evangelium mit der Stimme der Freude verkünden, ein
großartiges Jahr 2008 mit vielen Möglichkeiten liegt vor uns. Überlassen wir
nicht den Gegnern der Kirche das Feld, das weiß ist, zur Ernte bereit, sondern
seien wir "stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der
Hoffnung fragt, die euch erfüllt;" (1. Petrus 3:15).
Frohe Weihnachten
René Krywult und Peter Wöllauer
Apostel fordert Studenten auf, neue Medien zu nutzen
LAIE, Hawaii, 15. Dezember 2007 Zweihundert
Abschlusstudenten an der Brigham Young Univeristy Hawaii wurden heute
aufgefordert, das Internet zu zu nutzen einschließlich Blogs und andere
Formen der neuen Medien - um sich an einer landesweiten Diskussion über die
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu beteiligen.
Elder Russel M. Ballard, ein Apostel der
Kirche, sagte den hauptsächlich mormonischen Studenten, dass Diskussionen über
die Kirche stattfinden würden, unabhängig davon, ob ob sich Kirchenmitglieder
dazu entschließen, sich daran zu beteiligen oder nicht.
Wir können nicht am Rand stehen, während
andere, einschließlich unserer Kritiker, versuchen festzulegen, was wir
glauben, sagte er.
Manche Diskussionen haben zwar ein Publikum
von Tausenden oder sogar Millionen, die meisten sind jedoch viel, viel
kleiner. Alle Diskussionen haben jedoch einen Einfluss auf jene, die sich
daran beteiligen. Wahrnehmungen der Kirche werden in jeder Diskussion Stück
für Stück festgelegt.
Kirchenführer haben öffentlich ihre Besorgnis
ausgedrückt, dass einige von den vor kurzen veröffentlichten
Elder Ballard sagte, es gebe zu viele
Diskussionen über die Kirche, als dass Kirchenrepräsentanten auf jede einzelne
reagieren könnten und dass die Kirchenführer nicht jede Frage beantworten,
nicht jede Nachfrage befriedigen und auf jede vorhandene Unrichtigkeit
reagieren, die es gibt.
Er sagte, Studenten sollten in Erwägung
ziehen, ihre Ansichten in Blogs darzulegen und und so auf Online-Berichte
reagieren und die neuen Medienauf andere Weise nutzen.
Er mahnte jedoch zur Vorsicht dagegen, mit
anderen über ihren Glauben zu streiten. Es besteht keine Notwendigkeit,
streitlustig zu werden, sagte er. (Übersetzt aus dem Newsroom auf www.lds.org)
Somit liegen unsere Bemühungen bei der
deutschen FAIR ganz auf der Linie, zu der uns die Generalautoritäten
auffordern. Mit der bereits ganz ansehnlichen Zahl von Themen, die wir auf
unserer Website und in unserer FAIRwiki behandelt haben, haben wir auch in
deutscher Sprache eine recht gute Argumentationshilfe geschaffen. Natürlich
muss sie noch ausgebaut werden.
Aus der Stärke unseres Zeugnisses und unseres
Wissens haben wir es wirklich nicht notwendig aggressiv zu werden. Wir können
in Ruhe aus der Gewissheit unserer Stärke argumentieren und werden vielen
helfen, ein positives Bild von der Kirche zu erhalten.
Gerade jetzt in der Muße der Weihnachtszeit
können wir uns wohl in alle möglichen Diskussionen in verschiedenen Foren
einschalten und einen positiven, glaubensstärkenden Einfluss ausüben.
Wir wünschen geruhsame Weihnachten und
glückliches neues Jahr
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Dieser Newsletter ist eine periodische Aussendung von FAIR,
(The Foundation for Apologetic Information & Research) einer
Nonprofit-Organisation die gut dokumentierte Antworten auf ungerechtfertigte
Kritik gegen die Lehren, den Glauben und die Glaubenspraxis der Kirche Jesu
Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), anbietet. Die Organisation
ist nicht mit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage verbunden.
Aussagen von FAIR-Mitgliedern stellen daher deren persönliche Ansicht dar und
sind keine offiziellen Aussagen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der
Letzten Tage.
Es ist erwünscht, dass dieser Newsletter an Bekannte weiter
gegeben wird und außerdem ist erwünscht, dass die Existenz des deutschen
Ablegers von FAIR auf jede angemessene Weise möglichst breit publik gemacht
wird.
Die Inhalte dieses Newsletters unterliegen ansonsten genauso
wie die Inhalte der FAIR-Website den Urheberrechtsbestimmungen und dürfen nur
mit schriftlicher Genehmigung von FAIR anderweitig publiziert werden.
Verantwortlicher Redakteur des Newsletters: Dr. Peter
Wöllauer, D-93333 Neustadt an der Donau
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