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FAIR, the Foundation for Apologetic
Information and Research
Botschaft des Präsidenten Scott Gordon Liebe Freunde von FAIR im deutschsprachigen Raum, Mehr und mehr falsche Behauptungen werden ins Deutsche übersetzt und im Internet einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Vor allem wird das Buch Mormon angegriffen. Wir können nicht in der hohen Geschwindigkeit, die eigentlich nötig wäre, Erwiderungen in deutscher Sprache zur Verfügung stellen. In Englisch sind alle diese Behauptungen längst widerlegt worden. Da unser Glaube mit dem Buch Mormon steht und fällt, möchte ich heute über die acht Zeugen schreiben, die in den vergangenen 176 Jahren so oft als unglaubwürdig dargestellt worden sind. Kritiker des Mormonismus behaupten, die acht Zeugen hätten niemals wirklich die goldenen Platten gesehen, sie hätten sie nur mit einem Tuch bedeckt gesehen. Als Beweis dafür wird oft William Smith, der Bruder von Joseph Smith zitiert, um die Behauptung zu untermauern, da er oft klar gemacht hat, dass er nur die verhüllten Platten gesehen hat. Er bezieht sich auch darauf, dass einige der anderen acht Zeugen bei ihm gewesen seien. In dieser Behauptung werden zwei wesentliche Tatsachen ausgelassen. Erstens war William Smith keiner der acht Zeugen, daher sah er die Platten wirklich nicht. Wir sollten sein Erlebnis nicht mit dem der acht Zeugen verwechseln. Zweitens sahen einige der acht Zeugen die Platten zuerst gemeinsam mit William in verhülltem Zustand. Doch später, nachdem Joseph die Übersetzung fertiggestellt hatte, sahen sie die unverhüllten Platten und nahmen sie in die Hand. Wenn William die unverhüllten Platten auch nicht gesehen hat, so sind seine Bemerkungen doch erhellend.
William sagte: Als die Platten gebracht wurden,
waren sie in einen Mantel gewickelt. Mein Vater hat sie dann in einen
Kissenbezug getan. Vater sagte: Was, Joseph, können wir sie nicht sehen?
Nein. Ich war das erste Mal ungehorsam, ich habe die Absicht, jetzt treu zu
sein. Denn es wurde mir verboten sie zu zeigen, bevor sie übersetzt sind, aber
ihr könnt sie anfühlen. Wir nahmen sie in die Hand und konnten sagen, was sie
waren. Sie waren nicht ganz so groß wie diese Bibel. Man konnte sagen, ob sie
rund oder viereckig waren. Man konnte die Blätter auf diese Weise anheben
(hebt ein paar Blätter der Bibel vor sich an). Man konnte leicht sagen, dass
es kein Stein war, der behauen worden wäre um zu betrügen, oder auch ein
Holzklotz. Da es eine Mischung von Gold und Kupfer war, waren sie viel
schwerer als Stein und sehr viel schwerer als Holz. (William Smith,
"Sermon in the Saints' Chapel," Deloit, Iowa, June 8, Im Gegensatz zu William berichten die acht Zeugen, dass sie die Platten in die Hand nahmen: Sie beschreiben die Farbe, das Gewicht, einzelne Seiten mit eingravierter Schrift und sorgfältiger Handwerksarbeit. Vorne in jedem Buch Mormon steht das Zeugnis von acht Zeugen, in dem es heißt: Dass Joseph Smith jun., der Übersetzer dieses Werkes, uns die Platten gezeigt hat, von denen gesprochen worden ist, welche aussehen wie Gold; und so viele Blätter, wie besagter Smith übersetzt hat, haben wir in Händen gehabt; und wir haben auch die Gravierungen darauf gesehen; all dies hat das Aussehen antiker Arbeit und gediegener Machart. Und dies bezeugen wir feierlich, dass besagter Smith uns gezeigt hat, denn wir haben gesehen und hochgehoben und wissen mit Gewissheit, dass besagter Smith die Platten hat, von denen wir gesprochen haben. Und wir nennen der Welt unsere Namen und geben der Welt Zeugnis von dem, was wir gesehen haben. Und wir lügen nicht, Gott ist dafür Zeuge. (Das Zeugnis der acht Zeugen, das Buch Mormon, 2003 (erstmals veröffentlicht 1830)) zusätzlich gibt es viele andere Dokumente, in denen die Zeugen und ihre Verwandten diese Behauptung wiederholten. Ein Interview eines gewissen Herrn P. Wilhelm Poulson mit John Whitmer wird folgendermaßen wiedergegeben:
Ich sagte: Ich
weiß, dass Ihr Name unter dem Zeugnis im Buch Mormon steht, dass Sie die
Platten gesehen hätten? Spät im Jahr 1876 gab John Whitmer Heman C. Smith Antwort bezüglich der veröffentlichten Erklärung vorne im Buch Mormon und schloss: Jenes Zeugnis war, ist und wird wahr sein, jetzt, in Zukunft und für alle Zeit. (Smith and Smith, History of the Reorganized Church of Jesus Christ of Latter Day Saints, 1:57n6; kopiert aus dem Original, das Heman Smith besaß (jetzt verschollen), im ersten Druck mit Kursivschrift für den ganzen ersten Satz, wie zitiert von Richard Lloyd Anderson Attempts to Redefine the Experience of the Eight Witnesses Journal of Book of Mormon Studies, Maxwell Institute, Volume 14, Issue 1, pages 18-31, 2005 ) Später antwortete John Whitmer auf einen Brief von 1877, indem er schrieb: Es ist dasselbe, was es von Anbeginn war und es ist wahr... Ich habe niemals mein Zeugnis vom Buch Mormon geleugnet, unter welchen Umständen auch immer. (Brief an J. R. Lambert, 6 May 1877, kopiert aus dem Original, das Joseph Lambert besaß, bestätigt von Joseph R. Lambert in einem Brief an E. L. Kelley, 29 Januar 1884, Community of ChristArchives reference no. P13, f311 wie zitiert von Richard Lloyd Anderson Attempts to Redefine the Experience of the Eight Witnesses Journal of Book of Mormon Studies, Maxwell Institute, Band 14, Ausgabe 1, Seiten 18-31, 2005 . Die acht Zeugen sahen, fühlten und hoben die Platten. Die drei Zeugen sahen die Platten, sahen den Engel und hörten die Stimme Gottes. Viele weitere Zeugen hatten ebenfalls Erfahrungen mit den Platten. Niemand war bisher in der Lage, das zu widerlegen. Jene, die das Buch Mormon in Misskredit bringen wollen, müssen zuerst das Zeugnis der vielen Zeugen für die Goldplatten zunichte machen. Ich hoffe, diese kurze Darstellung hilft dabei, die Gewissheit von der Echtheit des Buches Mormon zu stärken. Es gibt noch viel mehr und wir werden im Laufe der Zeit auch noch mehr Argumente in deutscher Sprache darstellen. Eines ist gewiss: Es gibt keinen wahren Grund, das Buch Mormon als echte heilige Schrift zu verwerfen. Scheinbar plausible Argumente gegen das Buch Mormon erscheinen nur deshalb plausibel, weil sie wichtige Tatsachen ignorieren und andere verdrehen. Ich hoffe, es werden sich noch viele an unserem Projekt beteiligen und mithelfen zu zeigen, dass das Buch Mormon und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage tatsächlich göttlichen Ursprungs sind. Liebe Grüße an alle Empfänger dieses Newsletters
Scott Gordon
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[10 July 2006]
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